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Testzentrum

Testzentrum Neubiberg

Im MVZ St. Cosmos wird aktuell eine Testung mittels PCR auf COVID-19 durchgeführt. Die Zeiten sind von Montag bis Freitag auf 9:00 – 11:00 Uhr festgelegt. Für kurzfristige Änderungen informieren sie sich direkt beim MVZ St. Cosmos.

Das Ärztehaus befindet sich am Rathausplatz 1, 85579 Neubiberg. Das Ärztehaus ist telefonisch unter der +49896809840 zu errreichen.

Die Untersuchungen der Ärzte werden aktuell vom Team BK-Emergency unterstützt.

B&K Emergency Training
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COVID Infos Pandemie Urlaub

Lohnfortzahlung Qurantäne

Im Krankheitsfall erhalten Arbeitnehmer grundsätzlich bis zu sechs Wochen eine Lohnfortzahlung durch ihren Arbeitgeber. Dies gilt aber nur, sofern die Betroffenen kein eigenes Verschulden an der Erkrankung haben. In Corona-Zeiten wird diese Einschränkung durchaus relevant:

Wer nämlich wissentlich in ein Corona-Risikogebiet gereist ist, für das bereits vor der Abreise eine Reisewarnung bestand, muss sich nach der Heimkehr unverzüglich in eine 14-tägige Quarantäne begeben.

Diese zwei Wochen bedeuten ein selbstverschuldetes Fernbleiben von der Arbeit – ist kein Homeoffice möglich, heißt dies in der freien Wirtschaft meistens: Für diesen Zeitraum gibt es vom Arbeitgeber kein Geld.

Wenn Beamte oder Landesangestellte ihren Urlaub in einem Corona-Risikogebiet machen, müssen auch sie sich 14 Tage absondern. Dann wird den Beamten das „Fernbleiben vom Dienst“ genehmigt und bei Landesangestellten wird auf die „Entgegennahme der angebotenen Arbeitsleistung verzichtet“, wie es im schönsten Amtsdeutsch in einem verwaltungsinternen Rundschreiben des Innenministeriums heißt. Aber: Anders als Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft erhalten Landesbeamte und -angestellte weiterhin ihren Lohn – selbst dann, wenn sie wissentlich in ein Corona-Risikogebiet mit bestehender Reisewarnung gereist sind!

In dem besagten Rundschreiben, das dem Steuerzahlerbund vorliegt, appelliert das Land lediglich an seine Beamten und Angestellten, doch bitte nicht in ein Corona-Risikogebiet zu reisen. Problem: Homeoffice oft nicht möglichWie viele Landesbeamte und -angestellte von der Regelung betroffen sind, konnte das Finanzministerium dem Steuerzahlerbund nicht beantworten.

Dies sieht der BdSt als Armutszeugnis: Zum einen ist dadurch eine Kostenschätzung nicht möglich, weswegen wohl auch diese Frage des BdSt unbeantwortet blieb. Zum anderen wird den übrigen Beamten und Angestellten ggf. zugemutet, für eine nicht abschätzbare Anzahl fehlender Kollegen in schwierigen Zeiten die Arbeit miterledigen zu müssen.

Auch für Bürger und Unternehmen könnten die Warte- und Bearbeitungszeiten länger werden – wofür diese als Steuerzahler sogar noch finanziell aufkommen.

Obwohl das Land nicht weiß, wie viele seiner Mitarbeiter von der großzügigen Lohnfortzahlung betroffen sein werden, gibt es sich zuversichtlich, dass „der größte Teil möglicher Betroffener in der Quarantäne von zu Hause arbeiten könnte.“ Dem BdSt gegenüber betont das Finanzministerium, dass „für die Zeit der notwendigen Abwesenheit vorrangig – soweit möglich – Telearbeit, mobiles Arbeiten oder Heimarbeit in Anspruch zu nehmen“ sei.Längst nicht so optimistisch in puncto Heimarbeit im öffentlichen Dienst gibt sich der Deutsche Beamtenbund (dbb): „Digitalisierungsrückstand erschwert Homeoffice im öffentlichen Dienst“, heißt es in einer dbb-Presseerklärung vom 19. März 2020.

Systemimmanente Gründe setzen der Heimarbeit Grenzen. Darunter fallen der Datenschutz, dass bestimmte Akten nicht mit nach Hause genommen werden dürfen und dass persönliche Anwesenheit am Dienstort notwendig ist sowie die Technik. Der dbb konstatiert: „Die technische Ausstattung und IT-Architektur sind oft furchtbar veraltet.“ Digitales und mobiles Arbeiten sei an vielen Arbeitsplätzen schlicht nicht umzusetzen.Keine Gründe für Großzügigkeit genanntDas Finanzministerium nannte keine nachvollziehbaren Gründe, warum das Land mit der Lohnfortzahlung im Falle einer selbstverschuldeten Quarantäne kulanter ist als die freie Wirtschaft. Es verwies auf das Infektionsschutzgesetz und die 10. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz, die Heimkehrer aus Risikogebieten zur Quarantäne verpflichte. Als Begründung für die freiwillige Lohnfortzahlung des Landes sind die genannten Rechtstexte aus BdSt-Sicht unzureichend: Wer gezielt in ein bekanntes Corona-Risikogebiet reist, nimmt sehenden Auges in Kauf, anschließend in Quarantäne müssen. Damit entfällt ein Anspruch auf Lohnfortzahlung – diese ist dann eine freiwillige Leistung des Landes.

BdSt-Fazit:Die freigiebige Regelung des Landes setzt falsche Anreize, als Beamter oder Landesangestellter munter überall dahin zu reisen, wo man augenblicklich besser nicht Urlaub machen sollte. Unverantwortliche Risiken einzugehen, hat ausgerechnet für diejenigen mit den sichersten Arbeitsplätzen keine negativen Effekte. So kann eine Quarantäne billigend in Kauf genommen werden. Ist Homeoffice nicht möglich, muss die Arbeit der Risiko-Urlauber von den Kollegen erledigt werden und der krisengebeutelte Steuerzahler darf die selbstverschuldete Quarantäne auch noch bezahlen.So unsinnig wie die freiwillige Lohnfortzahlung ist, so eklatant ist auch die Unwissenheit der Landesregierung: Sie weiß nicht, wie viele ihrer Beamten und Angestellten überhaupt betroffen sind. Sie konnte die Kosten nicht einmal schätzen. Und nicht einmal nachvollziehbare Gründe für ihre Entscheidung führte das Finanzministerium auf. Das nennt man wohl einen Blankoscheck erteilen.

Fazit: Eine Lohnfortzahlung kann für den normalen Arbeitnehmer nur bei einer Deklaration des Urlaubslandes in ein Risikogebiet WÄHREND des Aufenthaltes geschehen. Vorsätzliche Reise in ein Risikogebiet mit anschließender Quarantäne wird nicht vergütet. (Ausnahmen bestehen bei Beamten)

Aktuell wird es sowieso schwer noch ein Land ohne Risikostatus zu erreichen.

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COVID Infos

Nationale Teststrategie SARS-CoV-2

Hier sehen sie die akutell verfolgte Teststrategie vom Bundesministerium für Gesundheit.

Diese Empfehlung soll vor allem Anwendern im Gesundheitssystem Hinweise für das Heranziehen einer PCR- oder einer Antigen-Testung geben.

Die Antigen-Test gehören zu den Schnelltests, siehe hier.

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Symptoma COVID-19 Chatbot

Nutze doch den hier implementierten Symptoma COVID-19 Chatbot, um dich bereits vor ärztlichem Kontakt prüfen zu lassen. Es kann hier eine ungefähre Einschätzung für dein aktuelles Corona-Risiko getroffen werden. Selbstverständlich ist das ohne Testung (PCR oder Antigen) rein spekulativ. Daher siehe diesen Test nicht als Ersatz für einen Arztbesuch an. Denoch kann hier bereits eine Hilfe zum Risiko gegeben werden. Der Test befindet sich in der Webseite links unten (blauer Punkt) und kann jederzeit durchgeführt werden. Der Test schätzt mithilfe deiner Antworten deinen Status ein.

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Unterschied zwischen einer Grippe- und einer Corona-Infektion

Habe ich eine Grippe oder doch eine Corona-Infektion?

Unterschiede

Eine Coronavirus-Infektion kann wie eine harmlose Erkältung verlaufen oder aber ganz schwerwiegend. Das gleiche gilt für eine Grippe-Infektion.

Der Herbst steht vor der Türe und Herbstzeit bedeutet auch Erkältungs- und Grippezeit. Doch wie kann ich eigentlich feststellen, ob sich nur ein normaler Schupfen anbahnt oder ich mich mit dem SARS-CoV-2-Virus infiziert habe? Husten, Schnupfen, Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen – der Herbst nähert sich mit großen Schritten und mit ihm auch die Erkältungszeit. Doch aktuell ist in diesem Zusammenhang die wohl wichtigste Frage: Bin ich nur erkältet oder habe ich mich etwa mit Corona infiziert?

Wie erkenne ich den Unterschied?

Covid-19 (Coronavirus), Erkältung oder Grippe? Da sich die Symptome auf den ersten Blick ähneln, ist es schwierig zu erkennen, ob es sich nur um eine Erkältung oder Grippe handelt, oder ob man sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt hat. Prof. Dr. Bernd Salzberger, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V., der am Universitätsklinikum Regensburg auch den Bereich Infektiologie leitet. sagt gegenüber der Apothekenumschau: „Für Laien ist es in den ersten Tagen nicht möglich, zu unterscheiden, ob sie an Covid-19 oder einer Erkältung erkrankt sind. Das liegt zum Teil an den unspezifischen Symptomen, aber auch an Ähnlichkeiten zwischen den Erkrankungen. Beide gehen zum Beispiel mit Husten und Halsschmerzen einher.“

Symptome

Als einigermaßen sicheren Hinweis für eine Grippe würde ich das schlagartige Krankheitsgefühl nennen, das Betroffene regelrecht überfällt, so Salzberger. Bei einer Corona-Infektion Erkältung berichten Erkrankte tendenziell von einem langsameren Verlauf mit einer steigenden Intensität der Beschwerden.

Weltgesundheitsorganisation

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede der beiden Erkrankungen aufgelistet:

Covid-19 kann hingegen laut Angaben des RKI anfangs sogar ohne Symptome verlaufen. In den meisten Fällen treten zunächst folgende Symptome auf: Häufig: Husten (46 %) und Fieber (39 %)Oft: Schnupfen (21 %)Manchmal: Störung oder zwischenzeitlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns (15 %)Selten: Pneumonie (3 %), Kopf- und Gliederschmerzen, Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall, manchmal Halsschmerzen und Kurzatmigkeit

Klar abzugrenzen von einer Grippe ist ein grippaler Infekt, der umgangssprachlich als „Erkältung“ bekannt ist. Hier fallen die Symptome meist harmloser aus, dennoch gibt es Parallelen. Häufig: Halsschmerzen, Husten, Niesen, Schnupfen, HeiserkeitOft: Müdigkeit, KopfschmerzenSelten: Fieber – langsam ansteigend, oft nur kurzzeitig

Wie unterscheiden sich die Krankheiten bei Verlauf und Behandlungsdauer?

Der Anteil schwerer Verläufe ist bei Covid-19-Patienten deutlich höher als bei Grippepatienten. Das geht aus einer aktuellen RKI-Studie hervor, die Covid-19-Patienten mit Grippeerkrankten verglich, die jeweils ins Krankenhaus mussten. Im Schnitt blieben Covid-19-Patienten länger in stationärer Behandlung und öfter und länger auf der Intensivstation. 22 Prozent der Covid-19-Patienten, die im Krankenhaus behandelt werden, aber nur 14 Prozent der Grippepatienten mussten an Beatmungsgeräte angeschlossen werden.

Fazit

Bei Symptomen aller Art: zuhause in Isolation bleiben, bei schweren Symptomen Arzt anrufen und ggf. Einweisung in das Krankenhaus.

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Covid-19 an Chamer Schulen

In Schulen und Kindergärten im Landkreis Cham häufen sich die Corona-Infektionen. Seit dem Schulstart am 8. September sind in mehreren Bildungseinrichtungen im Landkreis Corona-Fälle bekannt geworden. Schulklassen, die gleich nach den Ferien wieder von zu Hause aus lernen. Kindergärten und Kitas, die vorübergehend geschlossen bleiben: Bei den vielen Corona-Meldungen aus Bildungseinrichtungen im Landkreis Cham kann man schnell den Überblick verlieren. Die folgende Übersicht bietet Orientierung: Weitere Klassen in Quarantäne am Mittwoch, 23. September. Eine Schülerin der Mittelschule Falkenstein wurde positiv auf das Virus getestet. Für die betroffene Klasse wurde eine 14-tägige Quarantäne angeordnet. Eine Frau aus Stamsried mit zwei schulpflichtigen Kindern wurde ebenfalls positiv getestet. Nachdem eine Ansteckung der Kinder äußerst wahrscheinlich sei (Ergebnis liegt noch nicht vor), wurde für die von den Kindern besuchte Klasse an der Grundschule Stamsried ebenfalls vorsorglich Quarantäne verfügt. Entwicklungen seit Freitag, 18. September: Für den Kindergarten Lam könne erfreulicherweise vermeldet werden, dass die gesamten Gruppen mittlerweile zum zweiten Mal getestet wurden. Alle Tests seien negativ ausgefallen, teilt das Landratsamt Cham in einer Presserklärung mit. Somit ende die Quarantäne dort mit Ablauf des 22. September.Die Rektorin der Mittelschule in Furth im Wald hat mitgeteilt, dass die Schule am Montag, 21. September wieder öffnen und in den Regelbetrieb gehen wird. Dies sei so mit dem Gesundheitsamt abgesprochen. Bestätigte Fälle seit Montag, 14. September:An der Fachakademie für Sozialpädagogik in Furth im Wald haben sich drei Lehrkräfte nachweislich mit dem Corona-Virus infiziert. Von Montag, 14. September, bis einschließlich Freitag, 25. September, bleibt die Schule, in der auch die Berufsfachschule für Kinderpflege angesiedelt ist, deswegen geschlossen.

Maskenpflicht entspannte die Situation

Da im Unterricht Maskenpflicht herrschte und der Mindestabstand eingehalten wurde, hält das Gesundheitsamt Reihentestungen unter den Schülern vorerst nicht für nötig. Im Benedikt-Stattler-Gymnasium Bad Kötzting gibt es ebenfalls einen Infektionsfall. Wie das Landratsamt zu Wochenbeginn bekannt gab, wurde dort eine Lehrkraft positiv auf Covid-19 getestet. Eine Klasse wurde daraufhin vorübergehend nach Hause geschickt. Bestätigte Fälle seit Freitag, 11. September:Eine Kindergartengruppe und die zugehörige Krabbelgruppe in Lam befinden sich seit dem 11. September in Quarantäne, weil Kinder positiv getestet worden waren. Weil sie als sogenannte Kontaktpersonen der Kategorie I gelten, mussten sich alle Kinder aus den beiden Gruppen Coronatests unterziehen. Die Gruppen bleiben für 14 Tage geschlossen.Ebenfalls am 11. September wurde eine Klasse der Wirtschaftsschule Cham in Quarantäne geschickt. Auch hier hatten sich Schüler mit dem Virus infiziert. Bestätigte Fälle seit Dienstag, 8. September: Bereits am zweiten Schultag wieder schließen musste die Mittelschule in Furth im Wald. Ein Lehrer hatte Kontakt zu einer infizierten Person und sich mit dem Corona-Virus angesteckt. Bis zum 20. September ist für die Mittelschüler deshalb Home-Schooling angesagt. Immerhin: unterstützt Familien ohne entsprechendes Equipment für die Zeit der Schulschließung mit Laptops.

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Rechtliches zum Virus

Fragen wie: „Muss ich in die Quarantäne?“ oder „Soll ich in die Quarantäne?“ hört man nach dem Sommer immer wieder. Besonders natürlich von den Urlaubern aus Risikogebieten.

Viele Fragen, eine Antwort: §30 Infektionsschutzgesetz

Besonders Absatz 2 sagt: „(2) Kommt der Betroffene den seine Absonderung betreffenden Anordnungen nicht nach oder ist nach seinembisherigen Verhalten anzunehmen, dass er solchen Anordnungen nicht ausreichend Folge leisten wird, so ist erzwangsweise durch Unterbringung in einem abgeschlossenen Krankenhaus oder einem abgeschlossenen Teileines Krankenhauses abzusondern. Ansteckungsverdächtige und Ausscheider können auch in einer anderengeeigneten abgeschlossenen Einrichtung abgesondert werden. Das Grundrecht der Freiheit der Person (Artikel2 Abs. 2 Satz 2 Grundgesetz) kann insoweit eingeschränkt werden. Buch 7 des Gesetzes über das Verfahren inFamiliensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit gilt entsprechend.“

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Bericht eines Corona Erkrankten

Es begann drei Tage nach Rückkehr von einer Dienstreise mit der Bahn nach Berlin. Heftige Rückenschmerzen quälten mich schon beim Aufwachen, die Ursache konnte ich mir nicht erklären. Weiter ging‘s mit unvermittelt einsetzenden stechenden Kopfschmerzen. Arme und Beinen taten mir weh wie nach körperlicher Überanstrengung. Am Abend hatte ich leicht erhöhte Temperatur. Meine Frau meinte, ich solle mich auf Corona testen lassen. Mit zwei Paracetamol und einer beunruhigenden Befürchtung schlief ich ein.Als die Nacht keine Besserung brachte, rief ich meine Hausärztin an. Sie bat mich vorbeizukommen. Keinesfalls solle ich die Praxis betreten, sondern bei Eintreffen eine SMS schicken. Mit Mundschutz und Handschuhen kam sie vor die Tür, machte im Freien einen Abstrich. Das dauerte kaum zehn Sekunden. Ich fuhr nach Hause und legte mich hin. Abends gegen 21 Uhr eröffnete mir die Ärztin am Telefon, mein Test sei positiv ausgefallen. Für die nächsten zwei Wochen solle ich das Haus nicht verlassen. Dasselbe gelte für meine Frau und unsere beiden Kinder (5 und 7). Getestet werden sollten sie selbst nicht: „Die Ansteckung ist höchstwahrscheinlich schon erfolgt. Deshalb schonen wir die Test-Ressourcen.“Die Corona-Infektion war keinesfalls läppischDie ganze Woche über hatte mich die Infektion am Wickel. Das war nicht läppisch, obwohl ich keine chronischen Krankheiten habe, mit 47 Jahren auch nicht zur besonders gefährdeten Generation gehöre. Zu den ersten Symptomen kam an Tag drei trockener Husten, der bis heute anhält. Das Schnupfengefühl ohne Schnief hatte ich nie zuvor.>>Das könnte Sie auch interessieren:Coronavirus in Hamburg! Alle Infos im LivetickerSehr unangenehm war der am dritten Abend einsetzende Druck auf der Brust in Verbindung mit Kurzatmigkeit. Eine Treppe vom Parterre ins Schlafzimmer brachte mich aus der Puste. Die Symptome und die immer neuen schlechten Nachrichten zur weltweiten Krise, waren wohl die Ursache meiner starken inneren Unruhe. Drei Nächte schlief ich schlecht.Corona-Infektion: Auch meine Familie hatte es erwischtTagsüber wechselte ich zwischen Bett und Couch, Couch und Bett. Bis zum fünften Tagen war meine Temperatur meist um 37,5 Grad, abends leicht drüber. Auffällig war mein stark eingeschränkter Geschmack- und Geruchsinn, gepaart mit Appetitlosigkeit.Am fünften Tag mit Symptomen zeigten auch die Kinder Anzeichnen einer Infektion. Beide klagten über Bauchschmerzen, Kopfweh, husteten trocken. Zwischendurch legten sie sich mit käsigen Gesichtern immer wieder hin. Meine Frau war gelblich-blaß gezeichnet von der Infektion, blieb aber auf den Beinen und erholte sich im weiteren Verlauf.

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Allgemeines #1

Im Kampf gegen Corona kommt es entscheidend darauf an, dass Erkrankte das Virus möglichst nicht weiter verbreiten. Für Betroffene und ihre Kontaktpersonen kann darum häusliche Quarantäne verhängt werden.Die durch das Coronavirus verursachte Krankheit Covid-19 ist hochansteckend und von Mensch zu Mensch übertragbar. Deshalb ist es wichtig, Personen zu identifizieren, die Kontakt zu Menschen hatten, bei denen das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde. Wenn geboten, können die Behörden dann auch für Menschen, die Kontakt zu Erkrankten hatten, häusliche Quarantäne anordnen.Eine häusliche Quarantäne ist notwendig, um eine weitere Ausbreitung des Coronavirus so weit wie möglich zu verlangsamen, damit unser Gesundheitssystem nicht völlig überlastet wird und Zeit hat, sich anzupassen.Quarantäne ist eine Schutzmaßnahme, aber sie kann als sehr belastend empfunden werden, denn sie schließt erkrankte, möglicherweise erkrankte Menschen oder Kontaktpersonen vom sozialen Leben weitgehend aus.Alle unsere Verbraucher-Informationen zu Corona finden Sie übrigens auf unserer Übersichtsseite zum Thema.Was Sie beachten können und sollten haben wir hier zusammengefasst.

Wer muss in Quarantäne?

Zuständig für die Anordnung von Quarantänemaßnahmen sind die Gesundheitsämter. Die rechtliche Grundlage dafür ist das Infektionsschutzgesetz.In Quarantäne muss, wer ein hohes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Das ist der Fallwenn man innerhalb der letzten 14 Tage engen Kontakt zu einem Menschen hatte, der nachweislich infiziert ist. Ein enger Kontakt heißt zum Beispiel, dass man mindestens 15 Minuten mit dem Infizierten gesprochen hat, angehustet oder angeniest worden ist oder ähnlich engen Kontakt hatte.In einem solchen Fall sollten Sie das Gesundheitsamt Ihrer Gemeinde, Ihren Arbeitgeber und Ihre Krankenkasse informieren und zu Hause bleiben. immer dann, wenn das Gesundheitsamt dies anordnet (das wird in der Regel bei einer positiven Testung sein). Auch dann gilt: Informieren Sie Arbeitgeber und Krankenkasse.Nicht in Quarantäne muss, wer ein geringes Risiko hat, sich angesteckt zu haben. Das ist der Fall, wenn maninnerhalb der letzten 14 Tage im gleichen Raum mit einem Menschen war, der nachweislich infiziert ist, aber keinen engen Kontakt hatte. in einem Gebiet mit steigenden Fallzahlen von COVID-19 war (Ausnahme: längere Auslandsaufenthalte, siehe auch Quarantäne-Pflicht bei Einreise oder Rückreise aus dem Ausland).Wer Kontakt zu einer Person in der Familie, im Freundes- oder Bekanntenkreis hatte, die wiederum Kontakt hatte zu einem Menschen, der nachweislich infiziert ist, aber selbst völlig gesund ist, muss nicht in Quarantäne. Falls Sie dann aber Anzeichen einer Atemwegserkrankung entwickeln, sollten Sie Kontakt zu Ihrem Hausarzt aufnehmen und sich testen lassen.

Wer ordnet die Quarantäne an und wie lange muss man in Quarantäne bleiben?

Die Maßnahme wird in der Regel vom Gesundheitsamt Ihrer Gemeinde angeordnet. Das Gesundheitsamt legt auch fest, ob die Quarantäne im häuslichen Umfeld erfolgen kann oder stationär in einem Krankenhaus erfolgen muss. Es wird außerdem genau festgelegt, wie lange Sie in Quarantäne kommen. Die Quarantäne endet nicht automatisch, sondern erst, wenn sie durch die zuständige Behörde wieder aufgehoben wurde.Bei einem Corona-Verdacht wird der Zustand der betroffenen Person in der Regel für 14 Tage beobachtet. Solange kann es dauern, bis nach einer Ansteckung Krankheitszeichen auftreten.Außerdem: Quarantäne-Pflicht bei Einreise oder Rückreise aus dem AuslandDie Bundesländer haben Verordnungen erlassen, dass Personen nach einem längeren Auslandsaufenthalt erst einmal in Quarantäne müssen, wenn sie nach Deutschland kommen. Betroffen sind sowohl Einreisende als auch Rückreisende, die in Deutschland leben. Wer länger als 72 Stunden im Ausland war und nach Deutschland kommt, muss sich demnach direkt nach Hause oder in eine andere Unterkunft begeben und darf sie 14 Tage lang nicht verlassen. Betroffene müssen sich außerdem beim Gesundheitsamt ihrer Gemeinde melden.Davon gibt es auch Ausnahmen, zum Beispiel für Grenzpendler, Transportunternehmen und Mitarbeiter des Gesundheitssektors.Erkundigen Sie sich vor einem Grenzübertritt am besten auf dem Internetauftritt der Regierung Ihres Bundeslands nach den dort geltenden Regeln.Was darf ich nicht tun, wenn ich in Quarantäne bin?Sie dürfen Ihre Wohnung ohne Zustimmung des Gesundheitsamtes nicht verlassen.Sie dürfen keinen Besuch von Personen empfangen, die nicht zum eigenen Haushalt gehören.Sie dürfen keinen engen Kontakt zu Personen haben, mit denen Sie zusammenleben.Verstößt man gegen die Quarantäne, z.B. durch Verlassen der Wohnung, kann das mit Geld- oder, in schweren Fällen, auch mit Freiheitsstrafe bestraft werden.Wie soll ich mich in der Quarantäne verhalten?Wenn man mit anderen Menschen zusammenlebt, sollte man sich zur Vermeidung von Ansteckung in unterschiedlichen Räumen aufhalten und auch nicht im gleichen Zimmer schlafen.Achten Sie auf regelmäßiges Händewaschen.Beachten Sie die Husten- und Niesetikette.Lüften Sie Wohn- und Schlafräume gut.Teilen Sie Haushaltsgegenstände wie beispielsweise Geschirr, Wäsche und Handtücher nicht miteinander.Benutzen Sie, wenn möglich, ein eigenes Badezimmer.Teilen Sie Hygieneartikel nicht miteinander, waschen Sie Wäsche regelmäßig und gründlich.Oberflächen wie Türklinken, Tische, Ablageflächen sollten Sie regelmäßig und gründlich reinigen und, wenn möglich, desinfizieren.Mahlzeiten sollten getrennt voneinander eingenommen werden.Wenn Sie einen Hund haben, bitten Sie Freunde oder Nachbarn, mit ihm in der Zeit der Quarantäne spazieren zu gehen.Bitten Sie andere, die nicht unter Quarantäne stehen, für Sie einkaufen zu gehen (siehe auch unten).Leben in Ihrem Haushalt Personen, die aufgrund ihres Alters oder aufgrund von Vorerkrankungen zu Risikogruppen gehören, sollten Sie prüfen, ob diese für die Dauer der Quarantäne woanders unterkommen können, sofern für diese nicht auch eine Quarantäne angeordnet ist.Was ist, wenn ich in häuslicher Quarantäne medizinische Hilfe benötige?Kontaktieren Sie Sie sofort Ihr Gesundheitsamt, wenn Sie sich krank fühlen oder Symptome haben wie Husten, Schnupfen, Fieber, infektionsbedingte Atemnot. Melden Sie sich, wenn Sie Grippesymptome verspüren, so schnell wie möglich, telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder rufen Sie den Ärztlichen Bereitschaftsdienst mit der bundesweiten Telefonnummer 116 117 an.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Gesundheitszustand genau beobachten:

Messen Sie zweimal täglich Ihre Körpertemperatur.Führen Sie ein Tagebuch, in dem Sie Symptome und Körpertemperatur eintragen.Kontaktieren Sie Ihren Haus- oder Facharzt, wenn Sie dringend Medikamente oder ärztliche Behandlung benötigen und sagen Sie, dass Sie unter Quarantäne stehen. Bei medizinischen Problemen, die zur Nichteinhaltung der Quarantäne führen können, informieren Sie Ihr Gesundheitsamt.Bei akuten lebensbedrohlichen Erkrankungen, Vergiftungen oder schweren Verletzungen, wählen Sie den Notruf 112 und sagen sie, dass Sie unter Quarantäne stehen!Warum muss ich die häusliche Quarantäne einhalten, auch wenn ich ein negatives Testergebnis bekommen habe?Ein Abstrich ist immer nur eine Momentaufnahme. Der Test besagt lediglich, dass Sie zum Zeitpunkt des Tests nicht krank waren oder erst ganz am Anfang der Infektion standen, sodass ein Nachweis noch nicht möglich war.Was müssen meine Haushaltsmitglieder beachten?Menschen, die mit Ihnen zusammen in häuslicher Gemeinschaft leben, müssen Folgendes beachten:Auch Ihre Mitbewohner sollten ihre Kontakte zu anderen Menschen reduzieren.Wenn Ihre Mitbewohner Symptome einer Erkrankung verspüren, insbesondere Atemwegsprobleme, Fieber, Grippesymptome, sollten sich diese telefonisch bei ihrem Hausarzt melden und eine Überweisung zur zentralen Anlaufstelle für Corona-Verdachtsfälle beantragen.Wie versorge ich mich mit Lebensmitteln?Familie, Freunde und Nachbarn können Lebensmittel kaufen und sollten sie vor der Tür abstellen. In vielen Regionen gibt es Nachbarschaftsinitiativen oder andere ehrenamtliche Helfer, die unterstützen. Fragen Sie auch bei kirchlichen Organisationen und Wohlfahrtsverbänden oder in Ihrer Kommune nach. Dort sind häufig die lokalen Hilfsstrukturen bekannt. Unterstützung bieten ggf. auch die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW).Wenn Ihnen keiner helfen kann, sagen Sie das dem Gesundheitsamt.Wie komme ich gut durch die Quarantäne?Eine Quarantäne kann sehr belastend sein. Das Leben begrenzt sich auf die eigenen vier Wände, soziale Kontakte werden eingefroren, aufgrund der kaum vorhandenen Ausweichmöglichkeiten können Konflikte mit den Mitbewohnern auftreten. Ängste und Sorgen vor einer Ansteckung belasten.Wichtig ist es in der Quarantäne die eigene seelische Gesundheit zu pflegen.Praktische Tipps:Schaffen Sie sich feste Tagesstrukturen, unabhängig davon, ob Sie im Homeoffice arbeiten oder nicht.Bleiben Sie z.B. über Telefon oder soziale Medien in Kontakt mit Angehörigen, Freunden oder Arbeitskollegen.Wenn Sie plötzlich ungewöhnlich viel Zeit haben, können Sie überlegen, welche Hobbies derzeit in Frage kommen, z.B. Lesen, Kochen, Spiele oder dergleichen.Bleiben Sie körperlich aktiv: Auch in der Wohnung kann man Übungen ausführen. Im Internet gibt es viele Anleitungen.Probieren Sie Meditations- oder Entspannungsübungen aus, wenn Sie sich angespannt fühlen. Dazu gibt es im Internet ebenfalls viele Anleitungen.Seien Sie kritisch. Vor allem in den sozialen Medien werden viele Falschinformationen verbreitet. Informieren Sie sich bei vertrauenswürdigen Quellen, z.B. auf der Website des Robert Koch-Institutes, des Bundesgesundheitsministerium oder der Gesundheitsämter.Gestalten oder begrenzen Sie Ihren Medienkonsum, vor allem, wenn Sie merken, dass Sie dadurch belastet werden.Unfreiwillig in häuslicher Quarantäne zu sein, kann eine emotional sehr belastende Situation sein. Wenn Sie sich niedergeschlagen fühlen, sprechen Sie mit Ihnen nahestehenden Menschen darüber.

Eine Anlaufstelle kann die Telefonseelsorge sein (0800-111 0 111 oder 0800-111 0 222 oder 116 123; siehe auch Wichtige Rufnummern in unseren Corona-FAQ).Versuchen Sie dennoch eine positive Grundhaltung zu bewahren und orientieren Sie sich an Werten, die Ihnen Halt geben.Habe ich Anspruch auf Lohnfortzahlung, wenn ich in Quarantäne bin?Bestätigte Infektion mit dem CoronavirusBei einer bestätigten Infektion mit dem Coronavirus, die von Symptomen begleitet ist, stellt der behandelnde Arzt eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung aus (siehe auch Wer kann sich vom Arzt telefonisch krankschreiben lassen? in unseren Corona-FAQ). Das ist auch telefonisch möglich.Bei einer Krankschreibung erhält man bis zu sechs Wochen Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber. Sollte die Erkrankung länger als sechs Wochen andauern, erhält man als gesetzlich krankenversicherter Arbeitnehmer Krankengeld von der gesetzlichen Krankenkasse. Privat Versicherte können Krankentagegeld erhalten, wenn ihr privater Krankenversicherungsvertrag dies umfasst oder sie eine Krankentagegeldversicherung abgeschlossen haben. Behördlich angeordnete Quarantäne ohne SymptomeWer in Quarantäne und berufstätig ist, kann nicht mehr arbeiten gehen. Homeoffice kann hier eine Lösung sein.Weist man keine Krankheitssymptome auf, darf der Hausarzt keine AU-Bescheinigung für den Arbeitgeber ausstellen. Dies gilt auch für positiv auf das Coronavirus SARS-CoV-2 getestete Personen ohne Symptomatik.Hier sind Sie aber durch das Infektionsschutzgesetz abgesichert.Hier erhält man ebenfalls für sechs Wochen eine Entgeltfortzahlung durch den Arbeitgeber. Reichen Sie dazu den behördlichen Bescheid über die Anordnung der Quarantäne beim Arbeitgeber ein. Der Arbeitgeber wiederum kann sich die Lohnfortzahlung über die zuständigen Behörden erstatten lassen.Erkranken Sie während der Quarantäne, besteht von diesem Zeitpunkt an Arbeitsunfähigkeit wegen Krankheit. Hier ist dann eine AU-Bescheinigung durch den Arzt erforderlich, die Sie rechtzeitig an den Arbeitgeber weiterleiten müssen. Es gelten dann wieder die Regeln zur Lohnfortzahlung im Krankheitsfall.Wichtig: Auch Selbstständige können gegen die zuständige Behörde ihren Verdienstausfall bei einer Quarantäne nach dem Infektionsschutzgesetz geltend machen.Den Antrag auf Entschädigung stellen Sie beim zuständigen Gesundheitsamt, dort erhalten Sie auch Auskunft bei speziellen Fragen zur Antragstellung.Füllen Sie das Antragsformular des jeweiligen Gesundheitsamtes aus und stellen Sie die Nachweise zusammen.Reichen Sie die Antragsunterlagen vollständig beim zuständigen Gesundheitsamt ein.Ihr Antrag sollte umgehend geprüft werden, eventuell fehlende Unterlagen werden nachgefordert. Über die Bewilligung / Ablehnung erhalten Sie einen schriftlichen Bescheid.Die Frist für die Antragsstellung beträgt bis zu 3 Monate nach Beginn des Tätigkeitsverbots oder der Absonderung.

Die Polizei warnt: Haustürbetrug: Betrüger an der Haustür nutzen eine neue Masche, sie geben sich in Schutzkleidung als Mitarbeiter des Gesundheitsamtes aus, verkaufen angebliche COVID-19-Tests und wollen sich Zutritt in Wohnungen verschaffen.Mitarbeiter des Gesundheitsamtes kommen nicht unangemeldet und führen keine Testungen an der Haustür durch!